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Samstag, 21. August 2010

Ried ist gekommen! Leider auf 5 Tore

k.A.

Der SV Ried besiegt den SC Magna Wiener Neustadt mit 5:0. Rot leitete die (Tor) Grünphase“ für die Rieder ein. Auch wenn es komisch klingen mag: Mit einem Quäntchen Glück hätte es so nicht laufen müssen.

Natürlich voll motiviert gehen die Gastgeber in diese Partie. Das merkt man auch gleich nach dem Anpfiff – bereits in der 1. Minute eine gute Chance von Guido Burgstaller. Es ist ein offenes Spiel. Chancen auf beiden Seiten mit Vorteilen für die Wiener Neustädter. Bis, tja bis zur 25. Minute. Abwehrchef Kostal foult Guillem im Strafraum mit den fatalen Folgen: Elfmeter, Rote Karte und dem 0:1 für Ried.

Wiener Neustadt will den Zwischenstand korrigieren und spielt nach vorne. In der 29. Minute wird das Offensivspiel mit dem 0:2 aus einem Konter bestraft: Langer Pass von hinten zu Guillem, dieser stürmt in den Strafraum und trifft für die Innviertler zum 0:2.

Nahezu ausgeglichen waren die Leistungen in der ersten Hälfte. Die Torerfolge jedoch nicht. Mit 0:2 geht es in die Kabinen.

Einige Minuten nach Wiederanpfiff ist der SC Magna nur Zentimeter vom Anschlusstor entfernt - Madl flankt in den Strafraum zu Ramsebner, dieser köpft den Ball aber leider an die Stange. Das wäre es gewesen. So bleibt es beim 0:2. Aber nur für eine Minute: Lexa passt zu Schrammel, dieser schießt, Fornezzi wehrt ab, der Ball landet bei Carril, der schießt, Saso kann wieder klären, der Ball ist aber wieder bei Carril und der Rieder setzt nach und trifft zur 3:0 Auswärtsführung.

Bei all dem mehr als unliebsamen und unerwarteten Zwischenstand stecken die Neustädter nicht auf. Zum Beispiel Minute 63: Riesenchance für Magna: Flanke in den Strafraum zu Aigner, dieser köpfelt wirklich super, aber der Rieder Goalie Gebauer kann den Ball ins Torout fäusten.

Bei Wiener Neustadt ist es heute so, dass nichts ins gegnerische Tor reingeht. Bei Ried anscheinend alles: Carril setzt sich im Strafraum gegen Ramsebner durch, passt zu Guillem und der Spanier trifft zur bitteren 4:0 Führung für Ried.

Und es ging wirklich alles rein: Schrammel Duell mit Madl, der Rieder setzt sich durch und trifft ins kurze Eck zum 5:0 für die Innviertler (73.). .

Die Inn ¼-ler machen leider 5. Kapitän Hannes Aigner über das warum: "Wir haben von Anfang an überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Heute hat nichts geklappt, wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann."

Die Köpfe ein wenig hängen lassen ist in Ordnung. Um aber wieder Ordnung zu finden, heißt es „Kopf hoch!“

Wiener. Neustadt: S. Fornezzi, C.Thonhofer, P. Kostal, C. Ramsebner, A. Schicker –
P. Wolf, M. Stanislaw, A. Grünwald, G. Burgstaller – M. Sadovic, H. Aigner, M. Madl (32.), C. Haselberger (71.), Diego Viana (68.)


SV Ried: T. Gebauer, A. Hadzic, M. Stocklasa, M. Prettenthaler (46.), E. Brenner, F. Mader, T. Schrammel, S. Lexa, I. Carrill, Guillem, D. Royer, M. Hammerer (71.), P. Huspek (78.), G. Misut,

Stadion Wiener Neustadt, 2.600 Zuschauer
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik