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Mittwoch, 27. Juli 2011

Vorschau zum NÖ Derby!

k.A.

Unser nächster Gegner ist Trenkwalder Admira. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit den Ex-Admiranern Günter Friesenbichler, Andreas Schicker und Daniel Wolf unterhalten.

Ihr habt alle eine Admira Vergangenheit und kennt daher den Verein sehr gut. Wo liegen eurer Meinung nach die Stärken und Schwächen der Elf von Didi Kühbauer?

Friesenbichler: Als Bundesliga-Neuling muss sich die Mannschaft in der Liga erst beweisen. Die Euphorie des Aufsteigers, das Heimstadion und der nahezu unveränderte Kader sind Pluspunkte der Kühbauer-Elf.

Wolf: Mit Patrick Jezek hat die Admira einen schnellen, intelligenten, technisch perfekten Spielmacher in ihren Reihen, der allein ein Spiel entscheiden kann.

Schicker: Wiener Neustadt wird speziell bei Standards auch in der Trenkwalder-Arena zu ihren Chancen kommen. Es wird nicht leicht zu gewinnen sein.


Hat einer von Euch eigentlich als „Admiraner“ gegen Wiener Neustadt gespielt und welche Erinnerungen habt ihr daran?

Friesenbichler: In der Saison 2008/2009 als Wiener Neustadt Meister wurde, habe ich gemeinsam mit Andi Schicker im Dress der Admira gegen Wiener Neustadt gespielt. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden hatten wir eine positive Bilanz.

Schicker: Im vergangenen Jahr haben Günter Friesenbichler und ich in drei Testspielen gegeneinander gekämpft. Bilanz: 1 Sieg, 1 Niederlage, 1 Unentschieden.

Wolf: Ich war zu diesem Zeitpunkt in Italien als Legionär engagiert. Bei diesen Testspielen in der vergangenen Saison kam ich nicht zum Einsatz.

Ist es etwas Besonderes gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen oder ist es ein Spiel wie jedes Andere?

Friesenbichler: Ich habe bereits zwei Mal mit Hartberg gegen meinen Ex-Club Admira gespielt, es ist doch etwas Spezielles gegen den ehemaligen Verein zu spielen.

Schicker: Für mich ist es das erste Meisterschaftsspiel in der Südstadt seit ich nach Wiener Neustadt gewechselt bin. Ich freue mich schon auf die Partie.

Wolf: Ich freue mich ebenfalls auf das Spiel, wir werden versuchen, so viele Punkte wie möglich mit nach Hause zu nehmen.


Das NÖ Derby ist laut Medien ein Duell von Aufsteiger gegen „Abstiegskandidat“. Wie seht ihr die Situation für beide Mannschaften?

Friesenbichler: Die Klasse beider Mannschaften wird sich erst im Laufe der Meisterschaft zeigen. Beide Teams haben aber bereits gezeigt, dass sie keine Prügelknaben sind. In unserer Rolle als Underdog können wir nur überraschen.

Wolf: Der Saisonstart der Admira war unglücklich, dadurch haben die Südstädter mehr Druck in den nächsten Spielen Punkte zu holen. Die Admira ist um Nichts stärker als Wiener Neustadt.

Schicker: Gegen Kapfenberg hätte sich Trenkwalder Admira durchaus einen Sieg verdient.

Frage an Daniel Wolf und Günter Friesenbichler:
Ihr seid erst heuer zum Team von Wiener Neustadt gestoßen und konntet euch bereits ein Stammleiberl erkämpfen. Wie wurdet ihr von der Mannschaft aufgenommen?

Friesenbichler: Ich wurde vom ersten Tag an im Trainingslager in Windischgarsten sehr positiv aufgenommen. Im Team herrscht eine positive Atmosphäre. Einige Spieler kannte ich von früher.

Wolf: Auch ich fühle mich im Team sehr wohl. Das neue Trainerteam ist ideal für unsere junge Mannschaft.

Könnt Ihr als arrivierte Spieler die Jungen unterstützen?


Friesenbichler: Wir versuchen mit gutem Vorbild den jungen Spielern den Druck zu nehmen.

Wolf: Ich sehe Wiener Neustadt für junge Spieler nicht als Druck sondern als eine riesen Chance.


Was hat euch bewogen nach Wiener Neustadt zu wechseln bzw. in Wiener Neustadt zu bleiben?

Schicker: Trotz der Meldungen in den Medien, dass in Wiener Neustadt „Ausverkauf“ herrschen wird, sind viele Leistungsträger geblieben, dies hat auch mich dazu bewogen, Wiener Neustadt die Treue zu halten.

Friesenbichler: Nach einigen Jahren in der Zweiten Liga, möchte ich auf „Meine Alten Tage“ wieder Bundesliga spielen. In Wiener Neustadt habe ich die Chance dazu.

Wolf: Mir ist es sehr wichtig, dass Peter Stöger mich ins Team geholt hat. Mit dieser super jungen Mannschaft möchte ich mich ins Rampenlicht spielen.

Herzlichen Dank für das Gespräch!