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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Im Talk mit Daniel Wolf!

k.A.

Daniel, du bist im Sommer vom FC Trenkwalder Admira nach Wr. Neustadt gewechselt. Was waren deine Beweggründe für diese Entscheidung?

Daniel Wolf: Für mich war ausschlaggebend, dass mit Peter Stöger ein neuer Trainer nach Wr. Neustadt gekommen ist, den ich schon sehr lange kenne. Er hat mich aDaniel, du bist im Sommer vom FC Trenkwalder Admira nach Wr. Neustadt gewechselt. Was waren deine Beweggründe für diese Entscheidung?

Daniel Wolf: Für mich war ausschlaggebend, dass mit Peter Stöger ein neuer Trainer nach Wr. Neustadt gekommen ist, den ich schon sehr lange kenne. Er hat mich angerufen und mir gesagt, dass er mich gerne nach Wr. Neustadt holen möchte. Das war für mich dann auch der entscheidende Faktor, warum ich mich für die Blau-Weissen entschieden habe.

Du bist nun fast auf den Tag genau 6 Monate bei den Blau-Weissen. Wie gefällt es dir beim SCWN?

Daniel Wolf: Es gefällt mir wirklich sehr gut hier. Ich habe selten so ein professionelles Umfeld kennengelernt wie hier in Wr. Neustadt. Die Führung des Vereins arbeitet sehr engagiert und auch verlässlich. Man bekommt hier immer das Geld pünktlich überwiesen und braucht sich diesbezüglich keine Gedanken machen. Die Spieler haben dadurch den Kopf frei und können sich zu 100% auf das Fußballspielen konzentrieren. Es herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und deshalb fühle ich mich wirklich sehr wohl.

Sportlich hast du dir in den letzten Wochen einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld erkämpft. Wie bist du mit deiner Entwicklung in den vergangenen Monaten zufrieden?

Daniel Wolf: Naja, wenn ich so zurückdenke, muss man schon erwähnen, dass ich ja fast zwei Jahre nicht gespielt habe. Für mich war vordergründig, wieder Fuß zu fassen und Spielpraxis zu sammeln. Grundsätzlich bin ich zufrieden, dass ich in den letzten Monaten auf einige Spiele gekommen bin. Ich weiß jedoch auch, dass mein Potential noch lange nicht erschöpft ist. Soweit bin ich aber zufrieden und möchte im Frühjahr noch einmal voll angreifen.

Viele Spieler in deinem Alter haben den großen Traum einmal im Ausland zu spielen. Du warst bereits vier Jahre als Fußballprofi in Italien. Welche Erfahrungen konntest du in dieser Zeit sammeln?

Daniel Wolf: Es ist natürlich ein großer Traum jedes Spielers einmal im Ausland zu spielen. Meiner war es auch, beziehungsweise ist es auch nach wie vor. Ich habe in Italien sehr viele Erfahrungen gesammelt. Einerseits habe ich mich sportlich weiterentwickelt, aber auch persönlich. Ich musste eine neue Sprache lernen und habe eine andere Kultur kennengelernt. Von dem her ist es eine absolute Bereicherung für mich gewesen. Als ich nach Italien gegangen bin, ist Italien gerade Weltmeister geworden und es war eine riesige Euphorie vorhanden. Im Moment ist die Situation im italienischen Fußball leider ganz eine andere. Es ist für mich eine tolle Erfahrung gewesen und ich bin sehr froh, dass ich den Schritt ins Ausland gewagt habe. Vielleicht ergibt sich im Laufe meiner Karriere ja noch einmal die Chance im Ausland als Profi Fußball zu spielen.

Welche Ziele hat der Fußballprofi Daniel Wolf in den nächsten Jahren?

Daniel Wolf: Mein Ziel ist es mit Wr. Neustadt noch so viele Punkte wie möglich in dieser Saison zu machen und mich sportlich weiter zu entwickeln. Ich bin mit dem Kopf hier in Wr. Neustadt und denke nicht über meine Entwicklung im Detail nach. Ich möchte Leistung bringen und mich weiter entwickeln, dann ergibt sich der Rest eh von alleine. Klar möchte ich irgendwann auf eine schöne sportliche Karriere zurückblicken, dafür ist es aber jetzt notwendig Gas zu geben und täglich an mir zu arbeiten.

Was machst du abseits des Alltags als Fußballprofi?

Daniel Wolf: Naja, in der trainingsfreien Zeit versuche ich mich auch ein wenig geistig fit zu halten und weiter zu entwickeln. Aus diesem Grund mache ich nebenbei eine Ausbildung.

Am kommenden Samstag steht das letzte Spiel vor der Winterpause gegen den SV Mattersburg auf dem Programm. Wie stehen die Chancen, die Burgenländer ein zweites Mal im eigenen Stadion zu schlagen?

Daniel Wolf: Das Spiel am Samstag ist ein sehr wichtiges für uns. Ich glaube, dass die Chancen für uns sehr gut stehen und wir möchten auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen, wenn möglich natürlich drei. Wir sind im Moment sehr gut drauf. In Ried haben wir aus meiner Sicht etwas unglücklich verloren, obwohl wir erste Halbzeit nicht sehr gut gespielt haben. Nichtsdestotrotz wollen wir alle das letzte Spiel gut über die Bühne bringen und werden alles daran setzen drei Punkte einzufahren.

Ab Montag geht es dann in die wohlverdiente Winterpause. Wie wirst du deine Weihnachtsferien gestalten?

Daniel Wolf: Ich werde die Weihnachtsfeiertage im Kreise meiner Familie verbringen. Nach den Feiertagen fliege ich dann auf die Malediven um abzuspannen und Sonne zu tanken, damit ich dann mit voller Energie in die Frühjahressaison hineinstarten kann.

Dein Wunsch an das Christkind?

Daniel Wolf: Mein Wunsch an das Christkind sind drei Punkte gegen Mattersburg und im Frühjahr dann noch einmal so viele Punkte wie wir bis dato gemacht haben!

Vielen Dank für das Gespräch!