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Montag, 18. Juli 2011

Die Analyse zum Spiel!

k.A.

Am Samstag startete die tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile gegen den SV Mattersburg. Nach einem kuriosen Beginn durch das Tor von Jörg Siebenhandl, kamen die Blau-Weissen in der zweiten Hälfte etwas mehr unter Druck und mussten kurzfristig den Ausgleich durch Michael Mörz hinnehmen. Der Kapitän Tomas Simkovic erzielte in Minute 75. den verdienten Siegestreffer zum 2:1. Zwei Tage nach dem Spiel analysiert Peter Stöger die ersten 90. Minuten seiner Truppe.

2:1 Auswärtserfolg im Ostderby gegen dem SV Mattersburg. Wie siehst du nun mit ein wenig Abstand das erste Spiel deiner Mannschaft?

Peter Stöger: Es ist natürlich super gelaufen und es sehr positiv für das gesamte Team, dass wir drei Punkte gemacht haben. Die Jungs haben gesehen, dass es möglich ist in Mattersburg ein Spiel zu gewinnen, auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist. Das hebt die Moral! Für uns war es auch sehr positiv, dass viele Fans die Mannschaft bei diesem Auswärtsspiel unterstützt haben. Es freut uns als Team sowie natürlich auch den Verein, dass die Fans zur Mannschaft stehen und hoffen natürlich, dass dies auch in den nächsten Spielen der Fall sein wird. Die Spieler und auch die Trainer werden alles daran setzten, um gute Spiele zu zeigen, damit die Fans auch Freude an den Leistungen ihrer Mannschaft haben.

Wie warst du mit der Leistung der Mannschaft zufrieden?

Peter Stöger: In der Defensive war ich sehr zufrieden, da haben wir schon sehr vieles richtig gemacht. Mattersburg hatte keine klare Torchance und auch das Gegentor war ähnlich glücklich wie unsere beiden Treffer. Offensiv haben wie kaum Aktionen fertig gespielt. Wir hatten zwar gute Möglichkeiten den SVM unter Druck zu setzten haben dann aber unserer Stärken kaum ausgespielt. In diesem Bereich haben wir auf jeden Fall Potential uns zu steigern.

Bereits nach 81 Sekunden gelang Jörg Siebenhandl ein sehr kurioser Treffer aus über 80 Meter Entfernung. Wie beurteilst du seine Leistung in seinem erst zweiten Bundesligaspiel?

Peter Stöger: Der Treffer freut mich natürlich sehr für Jörg, weil es einfach nicht alltäglich ist, dass ein Tormann ein Tor erzielt. Viel wichtiger ist aber seine eigentliche Torhüterleistung. Er war wie auch in den Vorbereitungsspielen ein ruhiger Rückhalt und sehr abgeklärt. Das freut uns als Trainerteam, aber unseren Tormanntrainer Günter Kreissl ganz besonders.

Heute vor dem Nachmittagstraining fand die gemeinsame Videoanalyse mit der Mannschaft im Landessportzentrum VIVA in Steinbrunn statt. Wo liegt aus deiner Sicht die Notwendigkeit der Videoanalyse?

Peter Stöger: Vor ab muss man sagen, dass es hier beim SC Wr. Neustadt in diesem Bereich gute Voraussetzungen gibt. Manfred Schmid hat auch schon in der vergangenen Saison immer die Spiele per Video analysiert. Seit der Sommervorbereitung unterstützt ihn dabei unser Individualtrainer Mario Posch. Um diese Analysen noch effizienter Vorzubereiten hat der Verein in ein Videosystem investiert, welches seit einigen Wochen in Verwendung ist. Wichtig bei der Analyse ist vor allem, dass sich die Spieler selbst einbringen. Sie müssen die Hilfestellungen der Trainer bieten aktiv aufnehmen und damit arbeiten. Die Jungs werden in Zukunft auch aktiver in der Vorbereitung auf den nächsten Gegner mitwirken. Sie werden in kleineren Gruppen die Stärken und Schwächen unserer Gegner erarbeiten um sich intensiver mit unseren Kontrahenten zu beschäftigen.

Am kommenden Samstag ist der Rekordmeister SK Rapid Wien zu Gast in Wr. Neustadt. Wie wirkt sich der Sieg gegen Mattersburg auf diese Begegnung aus?

Peter Stöger: Der Sieg hat auf das nächste Spiel keinerlei Auswirkung. Es ist für uns alle gut angeschrieben zu haben, aber jedes einzelne Spiel wird für uns harte Arbeit werden. Man kann sich nicht nach dem ersten Spiel auf diesem Sieg ausrasten, wir müssen weiter arbeiten und uns auf jeden Gegner neu einstellen und alles geben um Punkte zu sammeln. Ich persönlich freue mich auf das Spiel gegen Rapid. Diese Spiele sind immer etwas Besonderes. Unser Ziel ist es aber vor allem, auch in dieser Begegnung ungeschlagen zu bleiben.