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Montag, 08. August 2011

Analyse zur CUP Niederlage!

k.A.

Nach dem frühen Cup-Aus stand heute Nachmittag nach zwei regenerativen Trainingseinheiten am Wochenende die erste intensivere Einheit dieser Woche auf dem Programm. Der Trainer stand der Homepageredaktion vor dem Training Rede und Antwort.

Am Freitag ist unsere Mannschaft in der ersten Runde des ÖFB Samsung CUP mit 1:0 gegen die Rapid Amateure ausgeschieden. Hast du diese Niederlage soweit schon verdaut, bzw. wie fällt dein Resümee zu diesem Spiel aus?

Peter Stöger: Ich habe mir natürlich über dieses Spiel viele Gedanken gemacht. Es kann schon mal passieren, dass man in der ersten Runde gegen einen Regionalligisten bzw. eine junge Amateurmannschaft verliert und somit ausscheidet. Der Knackpunkt ist, dass wir meiner Meinung nach nicht alles getan haben um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Es hat einfach der nötige Nachdruck gefehlt. Wenn es so ist, dass wir aus dem Spiel keine Torchancen erarbeiten können, dann muss du halt die 100%igen Chancen aus Standardsituationen die wir auch hatten verwerten. Symptomatisch für uns ist derzeit, dass wir den Gegentreffer aus der ersten gefährlichen Aktion der Rapid Amateure erhalten haben.

Aufgrund der mäßigen Leistung am Freitag hatte das Team nicht wie geplant Samstag und Sonntag frei, sondern musste jeweils um 9 Uhr in Landessportzentrum VIVA anwesend sein. Was war der Hintergrund für diese Maßnahme?

Peter Stöger: Wenn man positive Ergebnisse erarbeitet, kann man dementsprechende Geschenke wie ein freies Wochenende verteilen. Präsentiert sich die Mannschaft wie zuletzt, muss man auch aus trainingstechnischen Aspekten hier regenerative Einheiten einschieben. Wir haben hier einfach die Eigenverantwortung den Spielern für dieses Wochenende entzogen und mit ihnen regenerativ gearbeitet um uns ab heute wieder voll und ganz auf das nächste Spiel am Samstag gegen Innsbruck vor zu bereiten. Es war also kein Straftraining für die Mannschaft. Die Strafe war wohl eher das Erscheinen am Trainingsgelände.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Peter Stöger: Wir haben schon mehr gelacht, das ist klar, aber Weltuntergangsstimmung herrscht auch keine in der Truppe. Die Leistungen waren zuletzt einfach nicht gut und somit müssen wir noch viel arbeiten um unserer Qualität auch zeigen zu können.

Welche Reaktion erwartest du dir von der Mannschaft beim Heimspiel gegen den FC Wacker Innsbruck?

Peter Stöger: Ich erwarte mir von jedem Einzelnen einfach mehr. Alle müssen mehr tun es war zuletzt einfach zu wenig. Hier gibt es für mich aber Unterschiede. Von den gestandenen Spielern erwarte ich mir mehr Qualität und Verantwortung. Von den jüngeren, die noch keine Bundesligaerfahrung haben, erwarte ich mir mehr Engagement am Platz.

Für morgen am Abend wurde ein Spiel gegen die Amateurmannschaft um 18.00 Uhr im Stadion Wr. Neustadt eingeschoben. Was erwartest du dir von diesem Spiel?

Peter Stöger: Wir möchten einfach ein paar Dinge ausprobieren. Dazu eignet sich ein solches Spiel perfekt. Da wir auch keine englischen Wochen haben, ist es gut eine verstärkte Trainingseinheit zu haben. Wir haben ein derartiges Spiel gegen unsere Amateurmannschaft schon länger ins Auge gefasst, bis dato aber noch nicht durchgeführt. Jetzt passt es uns gut in die Planung hinein.

Am kommenden Samstag steht um 18:30 Uhr im Stadion Wr. Neustadt, das zweite Heimspiel gegen den Tabellennachbarn FC Wacker Innsbruck am Programm. Wie siehst du die Chancen in diesem Spiel wieder zu punkten?

Peter Stöger: Wenn wir unsere Qualität und die Grundtugenden bringen, die in uns stecken, bin ich sehr zuversichtlich. Wir machen uns zurzeit noch keinen Kopf wegen der Ziele für die Meisterschaft, aber es ist aufgrund der letzten Leistungen ein Wachrütteln notwendig.

Sind im Kader für das Spiel am Samstag Umstellungen zu erwarten?

Peter Stöger: Wenn sich eine Mannschaft so präsentiert wie zuletzt, dann kann es durchaus Umstellungen geben. In unserer Planung sind wir davon ausgegangen Fixstarter in gewissen Positionen zu haben, die stabil Ihre Leistung bringen und voran gehen. Wenn ich diese Leistungsträger in den Spielen nicht sehe wird sich auch etwas ändern. Wie schon gesagt, müssen diese Spieler mehr Qualität und Engagement zeigen, aber auch von den Jungen muss einfach mehr Engagement kommen.

Während des Gespräches mit Peter Stöger kam auch der Präsident auf einen Kurzbesuch im Landessportzentrum VIVA vorbei und gab ein Statement zur derzeitigen Situation ab.

Manfred Rottensteiner: Wir haben im Sommer eine junge Mannschaft geformt die Zeit braucht um sich zu entwickeln. Wir werden den eingeschlagenen Weg kontinuierlich weiter gehen, da wir an die Qualität unserer Mannschaft glauben. Es liegt jetzt an den Spielern diese Qualität ab zu rufen. Bei der Einschätzung der Mannschaft geht die Vereinsführung mit dem Trainerteam konform, deshalb arbeiten wir weiter intensiv an der Erreichung unserer Ziele.

Vielen Dank für das Gespräch!