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Dienstag, 16. August 2011

Analyse zum Spiel gegen FC Wacker!

k.A.

Am Samstag stand das zweite Heimspiel der Blau-Weissen am Programm. Zu Gast war diesmal der FC Wacker Innsbruck. Beide Mannschaften zeigten in der Offensive nur wenig und somit endete das Spiel torlos mit 0:0. Heute Vormittag zog Peter Stöger die Bilanz zu diesem Spiel.

Im zweiten Heimspiel der diesjährigen Meisterschaft gelang dem SC der erste Punkt zu Hause gegen den FC Wacker Innsbruck. Wie siehst du die Leistung deiner Mannschaft?

Peter Stöger: In der Defensive waren wir ausgezeichnet. Wir haben aus dem Spiel heraus keine gefährliche Situation zugelassen. Das war nach den drei Niederlagen zuletzt sehr wichtig, um wieder Sicherheit zu gewinnen.

Wie schon angesprochen hat die Defensive sehr gut funktioniert. In der Offensive waren jedoch die Blau-Weissen kaum vorhanden. Wie siehst du diese Problematik?

Peter Stöger: Das ist natürlich die zweite Seite der Medaille. Wir haben um den Punkt gekämpft. Durch gute Organisation und Laufbereitschaft haben wir diesen Punkt schlussendlich auch gemacht. Beim Umschalten in die Offensive waren wir meist zu unkonzentriert und ungenau. Da ist es dann halt schwierig wirklich gefährliche Torchancen zu kreieren.

Wo liegt das Problem, dass in der Offensive so wenig gelingt?

Peter Stöger: Es fehlen im Moment nach vorne die Erfolgserlebnisse. Das ist halt schwierig, da man halt ein Tor braucht um den Kreislauf zu durchbrechen, dies ist uns bis dato noch nicht gelungen. Wir müssen hier konsequent daran arbeiten, um dementsprechend den Bann zu brechen. Es ist einfacher die Defensive zu stabilisieren, als in der Offensive Tore zu schießen.

Matthias Lindner ist am Freitag mit einem Mittelfußknochenbruch ausgefallen. Gestern am Abend hat sich Günter Friesenbichler das Außenband im Knöchel gerissen. Die Ausfallsdauer wird sich erst in den nächsten Tagen abschätzen lassen. Wie können diese doch eher längerfristigen Ausfälle kompensiert werden?

Peter Stöger: Grundsätzlich müssen diese Ausfälle von den anderen Spielern im Kader kompensiert werden. Da wir wie schon angesprochen im Offensivbereich wenige Akzente setzten konnten, werden uns diese beiden Spieler natürlich sehr fehlen. Dadurch werden aber auch andere Spieler die Möglichkeit erhalten sich zu beweisen. Am Samstag war ich mit der Leistung von Edin Salkic in der zweiten Hälfte soweit zufrieden. Wir werden sehen wie sich die Jungs unter der Woche präsentieren.

Gibt es aus deiner Sicht sonst noch positive Erkenntnisse aus dem Spiel am Samstag?

Peter Stöger: Wie schon gesagt mit dem Abwehrverhalten war ich sehr zufrieden. Wir haben erstmals zu null gespielt, das ist sehr wichtig. Im Offensivspiel müssen wir einiges zulegen. Was für mich auf jeden Fall positiv war, dass die Zuseher den Willen und die Kampfbereitschaft der Jungs gesehen haben, einen Punkt gegen Innsbruck zu machen. Das haben die Fans im Stadion mit einer positiven Grundstimmung nach dem Spiel kundgetan.

Mit Kapfenberg steht der nächste Gegner auf Augenhöhe am Programm. Wie schätzt du die Chancen gegen die Truppe von Werner Gregoritsch ein?

Peter Stöger: Es wird am Samstag in Kapfenberg sicherlich ein schweres Spiel. Diese Mannschaft ist schwer einzuschätzen. Sie hatten in der ersten Runde gegen Innsbruck eine sehr schwache erste Halbzeit. In der zweiten Hälfte haben sie sich wieder gut zurück gekämpft. Im Derby gegen Sturm haben sie eine Top Leistung geboten. Am vergangenen Wochenende gegen die Austria setzte es eine klare Niederlage. Wir sind sicherlich gefordert um in der Steiermark zu punkten. Wir werden uns so teuer wie nur möglich verkaufen. Ich hoffe, dass wir wieder gut organisiert in der Defensive agieren und auch in der Offensive Akzente setzen können. Diesbezüglich wird auch die Vorbereitung unter der Woche auf das Spiel ausgerichtet.

Gestern sind die Amateure mit einem 3:0 Auswärtssieg in Enzersfeld in die Meisterschaf gestartet. Mit von der Partie waren Nikon el Maestro, Serkan Ciftci, Bernd Besenlehner und Matthias Maak. Serkan und Nikon steuerten jeweils ein Tor zum Sieg bei. Wie siehst du die Leistung der zweiten Mannschaft?

Peter Stöger: Enzersfeld zählt als Aufsteiger nicht unbedingt zu den stärksten Mannschaften in der zweiten Landesliga Ost. Die Amateure waren die gesamte Matchdauer überlegen und hätten durchaus höher gewinnen können. Wichtig ist, dass wir mit der Amateurmannschaft in die Landesliga aufsteigen, dafür muss man hart arbeiten. Es werden deshalb auch immer wieder Spieler der Profimannschaft zum Einsatz in der 2. LL Ost kommen um dort einerseits Spielpraxis zu erhalten und andererseits die jungen Spieler mit ihren Fähigkeiten zu unterstützen.

Vielen Dank für das Gespräch!