Montag, 01. August 2011
Analyse zum Spiel „ Admira-SCWN“
Montagnachmittag trifft die Mannschaft nach der bitteren 3:0 Niederlage in der Südstadt im Trainingszentrum in Steinbrunn erstmals wieder aufeinander. Peter Stöger spricht mit seinen Jungs vor dem Training über die Einstellung und die Leistung vom Samstag. Kurz davor stand er auch der Homepageredaktion für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.
Peter wie siehst du die Leistung der Mannschaft am Samstag mit ein wenig Distanz heute zwei Tage nach dem Spiel?
Peter Stöger: Genau so wie unmittelbar nach dem Spiel. Wir waren bis zum 1:0 sehr aktiv. Haben uns taktisch so verhalten wie wir es besprochen hatten. Das die erste Offensivaktion der Admira gleich zum Führungstreffer geführt hat, war für uns anscheinend so ein großer Schock, dass wir alles was wir uns vorgenommen hatten vergessen haben. Nach dem Gegentreffer konnten wir unser Konzept nicht mehr umsetzten und ermöglichten der Admira ihr Spiel zu machen. Die Hausherren haben diese Möglichkeit genutzt und somit auch verdient gewonnen.
Das 3:0 in der Südstadt war nun die zweite Niederlage in Folge, und das Team ist in der Tabelle etwas weiter nach hinten gerutscht. Wie schätzt du diese Situation ein?
Peter Stöger: Grundsätzlich muss man sagen, dass erst die dritte Runde der Meisterschaft gespielt worden ist, und noch einige Spiele vor uns sind. Die Leistung vom Samstag war sehr schlecht, jedoch weiß ich, dass unsere Mannschaft wesentlich mehr Qualität hat, als wir in den letzten beiden Spielen gezeigt haben. Es war schon vor der Saison klar, dass wir nach dem Umbruch im Team an Konstanz verloren haben und wir immer wieder mit Höhen und Tiefen zu kämpfen haben werden. Wir müssen daran arbeiten diese Schwankungen zu reduzieren.
Wenn man sich die drei Gegentreffer vom Samstag ansieht, ist ersichtlich, dass hier individuelle Fehler passiert sind. Wie kann man als Trainer solchen Fehlern entgegenwirken?
Peter Stöger: Es ist kaum möglich individuelle Fehler zu verhindern. Klar ist jedoch, dass die ganze Mannschaft versuchen muss die Fehler die passieren auszumerzen und zu vermeiden. Hier gibt es unterschiedlich Ansätze, die wir den Jungs immer wieder vor Augen führen. Die Fehler am Samstag hat die Admira eiskalt ausgenutzt, das hat uns schwer getroffen. Beim dritten Gegentreffer wurde Fernando eindeutig gefoult, jedoch hatte er mehrmals die Chance die Situation zu klären und somit brauchen wir darüber nicht zu diskutieren.
Gibt es eigentlich auch etwas Positives zum Spiel vom Samstag zu sagen?
Peter Stöger: Ja der Support der Fans! Hut ab! Es war für mich beeindruckend wie die Fans trotz 3:0 hinter der Mannschaft gestanden sind und sie während, aber auch nach dem Spiel angefeuert haben. Ich persönlich hätte nach so einer Leistung meines Teams keine Unterstützung mehr gezeigt. Deshalb gebührt den Fans wirklich Respekt und Dankbarkeit von uns allen. Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich gewesen! Danke!
Thomas Kral und Christian Ramsebner sind vorige Woche sehr unerwartet verletzungsbedingt ausgefallen. Wie sieht die Kadersituation für die kommende Woche aus?
Peter Stöger: Thomas Kral wird nach seiner Blinddarm OP noch einige Zeit brauchen um wieder zur Mannschaft zu stoßen. Bei Christian Ramsebner, wird die morgige MRT Untersuchung Aufklärung bringen wie lange er ausfallen wird. Tomas Simkovic hat einen Bluterguss in der Wade, wird aber bis zum Wochenende wieder voll einsatzfähig sein.
Am kommenden Freitag geht es gegen die SK Rapid Amateure im ÖFB CUP um den Aufstieg in die nächste Runde. Wie schätzt du die Chancen gegen die Mannschaft aus der Regionalliga Ost ein?
Peter Stöger: Wir sind keine Mannschaft die einen Gegner unterschätzen darf. Wir können mit Sicherheit in der Meisterschaft gegen alle Teams in der Liga gewinnen. Dafür muss natürlich alles zusammenpassen. Wir müssen aber auch gegen einen Regionalligisten konzentriert zur Sache gehen sonst wird es schwierig. Die Voraussetzungen sind gut, da wir keine weite Anreise haben und wir uns in Ruhe auf das Spiel vorbereiten können. Der Cup bietet die Möglichkeit sich mit guten Spielen ins Rampenlicht zu stellen und mit guten Leistungen für Furore zu sorgen. Darum werden wir am Freitag mit der bestmöglichen Formation antreten um in die nächste Runde auf zu steigen!
Vielen Dank für das Gespräch!

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